Photovoltaik

Der photovoltaische, teilweise auch photoelektrischer Effekt genannt, wurde 1839 von Alexandre Edmond Becquerel entdeckt und durch Albert Einstein 1905 richtig erklärt. Er beschreibt die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie. Physikalisch gesehen werden Elektronen in bestimmten Materialien, sogenannten Halbleitern, durch das Eintreffen von Lichtteilchen zum Fließen angeregt – es entsteht elektrischer Strom. Nach zahlreichen Entdeckungen im Zusammenhang mit dem photovoltaischen Effekt, insbesondere von Siliziumzellen mit Wirkungsgraden von 4 bis 6%, erlebte die Entwicklung von Photovoltaikzellen durch die Raumfahrt in den 60er Jahren entscheidende Fortschritte. Ausgelöst durch die Energiekrise in den 70er Jahren wurde erstmals versucht, diese damals noch wenig entwickelte Art der Energiegewinnung wirtschaftlich interessant zu machen. In den 90er Jahren haben verschiedene Länder unterschiedliche Anreizsysteme zur Förderung dieser Technologie geschaffen (z.B. 70.000-Dächer-Programm in Japan; 1.000.000-Dächer-Programm in den USA).

„Der jährliche Energieverbrauch der Erde wird von der Sonne in nur einer Stunde geliefert.“


Professor Eike Weber vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme

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