Strategie der VEG

Die VEG hat das Ziel ihre Kunden dezentral zu versorgen, d.h. die Energie dort zu erzeugen, wo sie verbraucht wird. Insofern kommt das Konzept des Repowering zum Ansatz. Ziel des Repowering ist eine optimierte Ausnutzung der verfügbaren Standorte durch Erhöhung der installierten Leistung. 

 

Der Ersatz älterer, leistungsschwacher Windenergieanlagen durch leistungsstarke Neuentwicklungen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die Energieeffizienz der Anlagen wird gesteigert und ihr Ertrag dadurch erhöht.

 

2010 stammten bereits 12% der in Deutschland neu installierten Windenergieleistung aus dem Repowering älterer Windenergieanlagen (WEA). Im Jahr 2012 hatten in Deutschland 9.359 Anlagen das Alter von mindestens 12 Jahren erreicht.

 

Neben dem Repowering fokussiert sich die VEG auf sogenannte „kleine“ Windkraftanlagen in der Größenordnung bis 100 KWp. Speziell in kühlen, windigen Landstrichen kann eine Kleinwindanlage eine Alternative oder auch Ergänzung zur Photovoltaikanlage darstellen.

In netzfernen Regionen ist ein Einsatz als sogenannte „Insellösung“ denkbar. Derartige Insellösungen sind vor allem bei der Elektrifizierung abgelegener Gebiete in Ländern mit schlecht ausgebauten Stromnetzen von großer Bedeutung. In Kombination mit Speichermöglichkeiten des Stromes greift der ganzheitliche Ansatz der VEG. 

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